Mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie gingen die Boule-Aktivitäten im März 2020 weitgehend in die Zwangspause: Kein Liga-Spielbetrieb, so gut wie keine Turniere. Eines der wenigen Turniere, das im Norden ausgerichter wurde, entsprang der Idee von Ulli Brülls. Er betreibt die Website ptank.de. „Spiel Boule und tue Gutes dabei!“ war das Motto des Solidaritätspokals, der von August bis Oktober ausgerichtet wurde. Die Organisation der Spielbegegnungen wurde von den jeweils gastgebenden Vereinen übernommen.

40 Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen spielten 1907 Euro für humanitäre Organisationen ein, die sich vorrangig für Flüchtende im Mittelmeer-Raum engagieren. Die Idee wurde vom Hessischen Pétanque-Verband 1:1 übernommen und noch getoppt. Der Verband stiftete 500 Euro. Die drei erstplatzierten Mannschaften durften die Hilfsorganisationen  benennen, die das Geld empfangen sollten. Dieser Idee mochte sich der NPV beim Solidaritätspokal allerdings nicht anschließen, Zur Begründung hieß es: Die NPV-Satzung schreibe vor, dass Gelder nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden dürfen.
Eine Neuauflage des Soli-Cups wird es in 2021 nicht geben, so Brülls, da der NPV wieder seinen Pokalwettbewerb ausrichtet.

Bleibt abschließend noch anzumerken: Nach drei Spielbegegnungen kam die 2. Mannschaft von Faire les Boules in der Gesamtwertung auf Rang 9. Deutlich vor der 1. Mannschaft, die sich mit dem 20. Platz begnügen mußte. sar