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Regionalisierung

Regionalisierung – Was plant der NPV da?

Der NPV-Vorstand hat am Donnerstag (29. April) das sechste und letzte Zoom-Meeting zur geplanten Regionalisierung des Sportbetriebs durchgeführt. Gegen­über Vereinsvertretern aus dem Weser-Ems-Raum (dem angedachten Bezirk Küste) stellten die Sprecher der Zukunftswerk­statt, namenlich LM-Beauftragte Heike Hahlbrock und Liga-Beauftragter Michael Wiegräfe, die im Herbst 2020 erarbeiteten Vorschläge vor. Bereits Mitte April waren sie schon dem Vorstand von Faire les Boules per Video-Schalte präsentiert worden.

 Der Niedersächsische Pétanque-Verband (NPV) will das Bundesland unter anderem für den Liga-Spielbetrieb und die Landesmeisterschaften neu strukturieren. Die Pläne der Zukunftswerkstatt im Detail: Insgesamt sollen sechs Bezirke entstehen. Die Bezirke sollen durch eine Bezirksversammlung und Bezirkskoordinatoren  als zusätzliche Entscheidungsebene die NPV-Gremien entlasten. Jeweils zwei Bezirke bilden eine Region.

Jeder Bezirk verwaltet Bezirksoberliga und nachfolgende Ligen nach eigenen Vorstellungen. Jeder Bezirk, unabhängig von Größe und Stärke, entsendet jährlich einen Aufsteiger in die Regionalliga. Jeder Bezirk muss jährlich eine der sechs Landesmeisterschaften organisieren. Landesmeisterschaften werden generell auf 32 Starter limitiert. Die 32 Startplätze werden bezirksweise in Vorturnieren vergeben. Bezirke dürfen gemeinsame Vorturniere durchführen. Jährlich berät eine Bezirksversammlung über den Sportbetrieb, außerdem wählt sie eine/n Bezirkskoordinator/in, die bzw. der für die organisatorische Umsetzung sorgt.

Die räumliche Struktur Niedersachsens war für die Zukunftswerkstatt ausschlaggebend. Eine Dreiteilung mit etwa gleichen Flächenanteilen (Anfahrtswege!) sei einfach zu machen (etwa entlang der A2 und der A7/A27; Bezug alte Regierungsbezirke), insbesondere mit Blick auf drei Regionalligen. So befinden sich in jedem Bezirk (Zweiteilung jeder Region) genügend Vereine, die einen Sportbetrieb auf Bezirksebene ermöglichen. Ein stufenförmiger Aufbau im Verhältnis 2:1 bzw. 3:1 ist so einfach zu etablieren, argumentiert die Zukunftswerkstatt.

Die Region 1 Nordost soll sich nach NPV-Plänen künftig aus dem Bezirk 1 (Lüneburg – rosa) und dem Bezirk 2 (Hannover – altrosa, der derzeitige Regionalverband Hannover) zusammensetzen. Der Regionalverband Hannover ist derzeit nach Zahl der Vereine und Lizenzen knapp doppelt so stark ist wie im Mittel die übrigen Bezirke.

Insgesamt sind sechs Bezirke in drei Regionen angedacht. Die Region 2 Süd besteht aus dem Bezirk 3 (Braunschweig/Hildesheim/Göttingen – dunkelgrün) und Bezirk 4 Schaumburg – hellgrün) sowie der Region 3 West mit dem Bezirk 5 (Weser/Ems/Süd – dunkelblau) und dem Bezirk 6 (Küste – hellblau).

Der Bezirk 1 (Lüneburg) besteht aus den Landkreisen Stade, Rotenburg/Wümme, Harburg, Verden, Lüneburg, Heidekreis, Celle, Gifhorn, Uelzen und Lüchow-Dannenberg.

sar – Quelle: NPV-Videokonferenz, NPV-Website und ptank.de

 

Die Region 1 (Nordost) soll sich nach NPV-Plänen künftig aus dem Bezirk 1 (Lüneburg – rosa) und dem Bezirk 2 (Hannover – altrosa) zusammensetzen. Insgesamt sind sechs Bezirke in drei Regionen angedacht.

Grafik-Quelle: NPV + Land Niedersachsen

Solidaritätscup

Mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie gingen die Boule-Aktivitäten im März 2020 weitgehend in die Zwangspause: Kein Liga-Spielbetrieb, so gut wie keine Turniere. Eines der wenigen Turniere, das im Norden ausgerichter wurde, entsprang der Idee von Ulli Brülls. Er betreibt die Website ptank.de. „Spiel Boule und tue Gutes dabei!“ war das Motto des Solidaritätspokals, der von August bis Oktober ausgerichtet wurde. Die Organisation der Spielbegegnungen wurde von den jeweils gastgebenden Vereinen übernommen.

40 Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen spielten 1907 Euro für humanitäre Organisationen ein, die sich vorrangig für Flüchtende im Mittelmeer-Raum engagieren. Die Idee wurde vom Hessischen Pétanque-Verband 1:1 übernommen und noch getoppt. Der Verband stiftete 500 Euro. Die drei erstplatzierten Mannschaften durften die Hilfsorganisationen  benennen, die das Geld empfangen sollten. Dieser Idee mochte sich der NPV beim Solidaritätspokal allerdings nicht anschließen, Zur Begründung hieß es: Die NPV-Satzung schreibe vor, dass Gelder nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden dürfen.
Eine Neuauflage des Soli-Cups wird es in 2021 nicht geben, so Brülls, da der NPV wieder seinen Pokalwettbewerb ausrichtet.

Bleibt abschließend noch anzumerken: Nach drei Spielbegegnungen kam die 2. Mannschaft von Faire les Boules in der Gesamtwertung auf Rang 9. Deutlich vor der 1. Mannschaft, die sich mit dem 20. Platz begnügen mußte. sar

Ranglisten 2019

DPV- und NPV-Ranglisten 2019


Deutscher Pétanque-Verband (DPV)

In der Rangliste der Vereine (Liste anschauen, externe Website) landet Faire Les Boules Hohnstorf im deutschlandweiten Vergleich auf Rang 76. Als bester FLB-Spieler kommt Matthias Steep in der Rangliste 55+ auf Rang 35.(Liste anschauen, externe Website)

Niedersächsischer Pétanque-Verband (NPV)

Die zurückliegende Saison haben die Hohnstorfer in der Vereinsrangliste des Niedersächsischen Petanque-Verbandes (NPV)  auf Rang 19 beendet. In der NPV-Gesamt-Rangliste haben die Aktiven wie folgt abgeschnitten (Liste zum Herunterladen, xlsx-Datei). In der Altersklasse 55+ platzierten sich die Akteure wie folgt – (Liste zum Herunterladen, xlsx-Datei). Auf dem Foto: Inge, Holger, Klaus, Michael